Was sind Börsenbriefe?

Aktien Newsletter Börsenbriefe (auch Aktienbriefe oder Börsen Newsletter genannt) sind regelmäßig erscheinende Publikationen, die Finanzanalysen und meist auch Kauf- und Verkaufsempfehlungen für einzelne Wertpapiere enthalten. Herausgeber von Börsenbriefen sind meistens Finanzverlage oder selbstständige Börsenanalysten.

Es gibt eine sehr große und undurchsichtige Auswahl an Börsenbriefen. Die meisten Börsenbriefe beschränken sich auf Aktienempfehlungen. Deshalb werden sie auch oft Aktienbriefe genannt. Viele Börsenbriefe spezialisieren sich auf bestimmt Themen und Aktienmarktsegmente oder sogar Finanzinstrumente.

Der Optionen Spread Trader ist ein Börsenbrief, der sich speziell an Aktienaleger wendet, die mit geringerem Risiko eine höhere Rendite als beim gewöhnlichen Aktienkauf erzielen möchten. Er zeigt auf, wie man mit einer optimierten Optionenstrategie, hohe Gewinne ohne Kapitaleinsatz machen kann.

Möchten Sie mehr Informationen erhalten, wie Sie den Börsenbrief gewinnbringend für Ihre Geldanlage einsetzen können, dann besuchen Sie doch die Webseite des Optionen Spread Traders.

Es gibt Börsenbriefe für deutsche Aktien, Nebenwerte, Entwicklungsländer, Gold- und Silberminen, amerikanische Aktien, Technologie oder Biotechnologieaktien und vieles mehr. Andere Börsenbriefe spezialisieren sich auf bestimmte Finanzinstrumente wie Zertifikate, Fonds, Optionen, Optionsscheine, CFDs, binäre Optionen, usw.

Börsenbriefe enthalten sehr oft auch ein Musterdepot, das die Kauf- und Verkaufsempfehlungen des Analysten nachbildet.

Börsenbriefe unterscheiden sich im Erscheinungsrythmus. Manche Börsenbriefe werden monatlich herausgegeben, andere wöchentlich oder sogar täglich. Gemeinsam ist vielen Börsenbriefen, dass sie per E-Mail verschickt werden oder man kann sie im Leserbereich auf der jeweiligen Börsenbrief Webseite herunterladen. Ganz selten, werden Börsenbriefe noch gedruckt und per Post verschickt.

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Die Themen der Börsenbriefe ist ebenfalls unterschiedlich. Manche Börsen Newsletter beschäftigen sich mit allgemeinen und grundlegenden Börsen- und Wirtschaftsthemen. Sie bieten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen an den Märkten und von großen Unternehmen oder Sektoren. Dabei fließt meistens die Marktbeurteilung des Redakteurs mit ein.

Die Mehrzahl der Börsenbriefe geben dem Leser jedoch konkrete Handlungsempfehlungen. So empfehlen diese Börsenbriefe in der Regel ausführlich den Kauf oder Verkauf von bestimmten Wertpapieren. Das allgemeine Börsen- und Wirtschaftsgeschehen kann bei dieser Kategorie auch erwähnt werde. Es steht jedoch nicht im Vordergrund.

Börsenbriefe sind in der Regel kostenpflichtig. Sie kosten zwischen 10 und 100 Euro pro Monat, in seltenen Fällen auch mehr. Es gibt auch kostenlose Börsenbriefe, die sich meistens über Werbung finanzieren.

Was sind die Vor- und Nachteile von Börsenbriefen?

Börsenbriefen haftet im deutschsprachigen Raum ein negatives Image an. Dies liegt vor allem an wiederholten Vorfällen von Marktmanipulationen und persönlicher Bereicherung der Herausgeber durch die Manipulationen. Wie in jeder Branche gibt es schwarze Schafe, die der Anleger von den guten unterscheiden muss.

Die Fälle der Marktmanipulation häufen sich in der letzten Zeit und hat sogar die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf den Plan gerufen, die laut eigenen Angaben im vergangenen Jahr 250 Untersuchungen wegen mutmaßlicher Marktmanipulationen eingeleitet.

Dabei ist die Vorgehensweise immer gleich. Sehr kleine und unbekannte Unternehmen werden durch meistens kostenlose Börsenbriefe gepuscht bis die Aktienkurse steigen. Bei kleinen Unternehmen mit geringem Börsentransaktionsvolumen kann es sehr schnell zu hohen Kursgewinnen kommen.

Der Redakteur des Börsenbriefs hat sich entweder vom gepuschten Unternehmen für die Empfehlung bezahlen lassen oder er hat sich vorher mit Aktien des Unternehmens eingedeckt und verkauft nach dem Kursanstieg mit Gewinn. Der Leser des Börsenbriefs erleidet in solchen Fällen immer Verluste bis hin zum Totalverlust seines eingesetzten Kapitals.

Der größte Nachteil von Börsenbriefen ist sicherlich, dass es solche unseriösen Börsen Newsletter gibt.

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Ein weiterer Nachteil ist, dass die Empfehlung des Börsenbriefs mit Verlusten für den Anleger enden kann. Dieses Problematik kann jedoch bei jeder Anlageempfehlung (auch von Banken) auftreten. Jeder Anleger muss mit Verlusten rechnen, deshalb ist ein Risikomanagement wichtig.

Der Optionen Börsenstrategiebrief ist ein neuartiger, seriöser Börsenbrief, der eine ungewöhnliche Strategie verfolgt, mit Börsengeschäften regelmässiges Einkommen zu erzielen.

Bei der Strategie wird das Risiko durch verschiedene Massnahmen reduziert und ist weniger hoch als beim direkten Aktienkauf.

Möchten Sie mehr Informationen erhalten, wie Sie Börsenbrief gewinnbringend für Ihre Geldanlage einsetzen können, dann besuchen Sie doch die Webseite des Optionen Strategiebriefs.

Der große Vorteil eines seriösen und guten Börsenbriefs ist, dass man für relativ wenig Geld, bankenunabhängige Analysen von Aktien, Wirtschaft, Börsen und Unternehmen erhält. Sie sind nur dem Leser verpflichtet und verfolgen sonst keine Interessen.

Der Börsenbrief nimmt dem Anleger die Arbeit der Recherche ab und überwacht die Entwicklung der Empfehlungen. Redakteure von guten Börsenbriefe sind oftmals Spezialisten in ihrem Gebiet.

Was muss bei Börsenbriefen beachtet werden?

Wie bereits beschrieben gibt es etliche schwarze Schafe unter den Börsenbrief Herausgebern, entweder sie haben betrügerische Absichten oder die Börsenbriefe sind einfach schlecht gemacht.

Es gibt jedoch einige Kriterien, wie man gute Börsenbriefe herausfiltern kann.

1) Wie lange gibt es den Börsenbrief schon?

Ein Börsenbrief, der schon mehrere Jahre auf dem Markt ist und eine grosse Leserschaft hat, ist meistens seriös.


2) Wie ist die vergangene Performance des Börsenbriefs?

Es heißt zwar vergangene Renditen sind kein Hinweis auf zukünftige Renditen, aber eine solide Rendite über die vergangenen Jahre ist ein guter Indikator, dass auch zukünftig die Renditen gut sein sollten.

Die vergangenen Renditen sollten auch Abschwung Phasen der Börsen beinhalten. Nur bei Kursverfall an den Börsen kann man fest stellen, wie gut das Risiko Management ist. Falls die Renditen bei Aktiendepots noch über den Renditen von DAX oder S&P500 liegt, dann handelt es sich um einen sehr guten Börsenbrief, da dies nur wenige Fondsmanager schaffen.


3) Wie ist das Risikomanagement des Börsenbriefs?

Schlagzeilen wie "Kursrakete", "Aktien, die in Kürze explodieren!", "Diese Aktie müssen Sie sofort kaufen!" oder "Die 1000-Prozent-Chance", kennzeichnen oft unseriöse Börsenbriefe. Ein guter Börsenbrief unterstreicht nicht nur die Chancen, sondern weist auch auf die Risiken hin und empfiehlt Maßnahmen die Risiken zu begrenzen, zum Beispiel durch ein Stopp Limit.


4) Wie kommt der Börsenbrief zur Empfehlung?

Bei unseriösen Börsenbriefen hat die reißerische Wortwahl Methode und das Layout gleicht oft eher einem Werbeprospekt als einer nüchternen Analyse. Bei einem guten Börsenbrief sollte der Leser einfach nachvollziehen können anhand welcher Kriterien der Redakteur die Empfehlung ausspricht. Die Analyse sollte fundiert und gut recherchiert sein.


5) Welche Art von Empfehlungen werden im Börsenbrief gemacht?

Falls der Börsenbrief nur gering kapitalisierte, wenig liquide Spezialwerte empfiehlt ist besonders Vorsicht geboten. Diese Empfehlungen sind sehr oft unseriös. Die Börsenliquidität der Werte sollte hoch sein und bei Auslandsaktien ist es oftmals sinnvoll die Aktien an der Heimatbörse oder mittels einer strikten Limit Order zu kaufen, um Preisverzerrungen zu vermeiden.


6) Wie unabhängig ist der Redakteur des Börsenbriefs?

Der Redakteur sollte von Werbefirmen, Banken und anderen Finanzdienstleistern unabhängig sein und nur im Dienste des Abonnenten arbeiten. Aufgrund der vielen Rechtsurteile gegen unseriöse Anbieter, werden Interessenkonflikte im Kleingedruckten erwähnt, d.h. es lohnt sich das Kleingedruckte zu lesen.


Das allerwichtigste jedoch ist, dass der Börsenbrief Leser eigenständig Wissen über die Börsen aufbaut und die Empfehlungen kritisch hinterfragt und auf Plausibilität überprüft. Börsenbriefe geben nur Empfehlungen, die Transaktion wird immer selbständig vom Anleger durchgeführt.


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