Geldanlage praktisch - Acht Anlagetipps

Anlagetipps Die Beachtung der nachfolgenden acht einfachen Geldanlagetipps sind für Anfänger und Profis beim Investieren und un dem erfolgreichen Vermögensaufbau gleichermaßen wichtig. Sie verhelfen zu mehr Erfolg bei der Geldanlage und steigeren garantiert die Gewinne vor allem bei der Aktienanlage.

1) Durch Geldanlage wird man nicht über Nacht reich.

Ein angemessener Geldanlagezeitraum ist 2 bis 3 Jahre oder anders gesagt, jedes Investment, dass innerhalb eines Monats den Wert verdoppelt, ist auch sehr riskant. Es besteht die Möglichkeit genauso schnell auch das ganze Geld zu verlieren. Wer das schnelle Geld möchte, läuft die Gefahr vorher das eingesetzte Geld zu verlieren.

2) Fange klein an, das hält die "Lernkosten" klein.

Lernkosten bei der Geldanlage sind unvermeidliche Verluste bei den ersten Investitionen, weil man nicht alles gewusst oder verstanden hat. Wird der erste Einsatz gering gehalten, sind die Verluste überschaubar. Es ist jedoch empfehlenswert, am Anfang mit geringen Geldeinsätzen anstatt nur auf dem Papier zu handeln. Nur bei echten Transaktionen kann man die eigenen Emotionen testen.

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3) Besser nicht investieren, wenn man Zweifel hat oder etwas nicht versteht

Der schnellste Weg sein eingesetztes Geld zu verlieren, ist in eine Kapitalanlage zu investieren, die man nicht richtig versteht. Wenn man nicht genau versteht, wie man mit der Investition Geld verdient und welche Risiken damit verbunden sind, sollte man besser mehr Informationen besorgen oder die Finger davon lassen. Dasselbe gilt, wenn man Zweifel hat, ob die Geldanlage noch adäquat ist oder nicht. Besser verkaufen oder erst gar nicht investieren.

4) Was ist heutzutage eine gute Rendite?

Ist 5% eine gute Rendite? In früheren Jahren wahrscheinlich nicht, aber heutzutage im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist eine Rendite von 5% gut. Sichere Anlagen in Bankguthaben oder erstklassigen Schuldnern bringen zwischen 0 und 2%. Will man mehr Rendite muss man schon ein höheres Risiko eingehen.

5) Lege nicht alle Eier in einen Korb

Konzentriere nicht das gesamte Vermögen in ein Objekt, zum Beispiel ins Eigenheim oder in die Aktien der eigenen Firma. Es ist besser sein Geld über mehrere Assetklassen zu streuen wie zum Beispiel Bonds, Aktien, Geldmarktinstrumente, Edelmetalle. Die Streuung innerhalb der jeweiligen Assetklasse ist genauso von zentraler Bedeutung. Am besten geht das mittels den kostengünstigen Exchange Traded Funds (ETF).

6) Die Vergangenheit wiederholt sich oft oder reimt sich zumindest

Das vergangene Jahrzehnt brachte für Aktienanleger zwei extreme Ereignisse. Die grenzenlose Euphorie im Zuge der Dotcom Aktienblase im Jahr 1999/2000 und die Hysterie und Weltuntergangstimmung im Zuge der Finanzkrise im Jahr 2008/2009.

Beide Extremsituation haben sich schnell wieder normalisiert. Daraus sollte man lernen, und extrem negative Stimmung zum Kauf und extrem euphorische Stimmung zum Verkauf nutzen.

7) Nicht gegen den Trend ankämpfen

Um die Chancen zu erhöhen, erfolgreich zu Investieren, sollte man nicht in ein fallendes Messer fassen. Das ist Zocken und nicht Investieren. Am besten man wartet bis dass Messer zu Boden gefallen ist und es etwas vom Boden aufspringt, um es zu fassen. Übersetzt heißt das, man sollte kein Investment tätigen, dass kontinuierlich im Preis fällt, sondern man wartet bis sich der erste Aufwärtstrend bildet.

8) Begrenze die Verlust früh

Es gibt keine bessere Methode Verluste beim Investieren zu begrenzen, als am Anfang einen Ausstieg zu definieren und sich auch daran zu halten. Am besten man definiert eine Stoppmarke bei der man in jedem Fall verkauft (z.B. 20% unter dem Kaufkurs).


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