Das Guthabenkonto: die Lösung bei schlechter Bonität

Die Bonität spielt nicht nur bei der Kreditvergabe eine wichtige Rolle. Auch bei der Eröffnung eines Girokontos können negative Schufa-Einträge zur Ablehnung vonseiten der Bank führen. Doch den finanziellen Alltag ohne ein Konto zu meistern ist nahezu unmöglich.

Allein das Bezahlen der Miete oder der Empfang von Gehaltszahlungen sind ohne Girokonto mit erheblichen Komplikationen verbunden. Doch glücklicherweise gibt es für Menschen mit einer holprigen Kredithistorie eine einfache Lösung: das Guthabenkonto.

Wie funktioniert ein Guthabenkonto?

Konto

Mit dem Guthabenkonto wieder

am Zahlungsverkehr teilnehmen

© fotolia.com/Andrey Popov

Ein klassisches Girokonto wird in der Regel mit einem Dispositionskredit (kurz Dispo) vergeben. Das heißt, das Konto kann bis zu einem gewissen Rahmen überzogen werden.

Da hierbei ein Risiko für die Bank entsteht, wird vor der Kontoeröffnung eine Bonitätsprüfung in Form einer Schufa-Anfrage gemacht. Wer einen schlechten Schufa-Score hat, hat schlechte Karten für ein Girokonto mit Überziehungsmöglichkeit.

Eine gute und sichere Alternative ist hier das Guthabenkonto. Im Gegensatz zum herkömmlichen Girokonto kann ein Guthabenkonto nicht ins Minus laufen, denn es wird ohne Dispokredit vergeben. Es handelt sich somit um ein Konto, das auf Guthabenbasis funktioniert.

Da hier für die Bank keine Gefahr eines Zahlungsausfalls besteht, kann das Guthabenkonto auch bei einer schlechten Kreditwürdigkeit beantragt werden. Etwaige Schufa-Einträge, Privatinsolvenz oder sonstige ausstehende Zahlungsforderungen sind kein Grund einer Ablehnung.

Dank des Kontos auf Guthabenbasis können nun auch Arbeitslose, Selbständige, Angestellte, Studenten, Hausfrauen und Rentner ein vollwertiges Bankkonto führen. Wenn auch Sie ein Guthabenkonto eröffnen möchten, empfehlen wir Ihnen vorab einen umfangreichen Guthabenkonto-Vergleich zu machen. Denn vor allem in punkto Kosten gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Anbietern.



Alle Vorteile auf einen Blick

Der einzige merkliche Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Guthabenkonto ist die fehlende Überziehungsmöglichkeit beim Konto auf Guthabenbasis. Ansonsten verfügt ein Guthabenkonto über alle Funktionen eines klassischen Girokontos.

Vorteile des Guthabenkontos:

  • Vollwertiges Bankkonto
  • Bargeld abheben
  • Überweisungen
  • Bargeldlos bezahlen
  • Inkl. EC-Karte / Prepaid Kreditkarte
  • Guthabenbasis: kein Risiko

Ein Guthabenkonto hat im Grunde alle Eigenschaften eines herkömmlichen Bankkontos. SEPA-Überweisungen, Daueraufträge einrichten und Onlinebanking sind mit einem Guthabenkonto jederzeit möglich. Bei den meisten Guthabenkonten erhält der Kontoinhaber zusätzlich eine EC-Karte oder Prepaid Kreditkarte, mit der man jederzeit Bargeld abheben oder bargeldlos bezahlen kann.

Das Guthabenkonto wird als Onlinekonto geführt. Die Beantragung sowie die Kontoführung läuft über das Internet, wobei man durch Onlinebanking rund um die Uhr Zugriff auf das Konto hat. Außerdem überzeugt das Guthabenkonto durch maximale Sicherheit.

Da es auf Guthabenbasis geführt wird, besteht keinerlei Gefahr einer Überschuldung, was vor allem bei einer bereits brüchigen Kreditwürdigkeit von Vorteil sein kann.

Was kostet ein Guthabenkonto?

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Ein vollständig kostenloses Guthabenkonto ist nur schwer zu finden. Wer nach einem Guthabenkonto sucht, wird schnell auf die Jahresgebühr stoßen.

Diese wird von der Bank für die Kontoverwaltung erhoben, hinzukommen aber meist noch Gebühren für Bargeldabhebungen, Überweisungen und manchmal auch eine einmalige Gebühr für die Kontoeröffnung.

Insgesamt sind die Kosten für ein Guthabenkonto etwas höher als bei einem Girokonto. Für Menschen, die aufgrund einer schlechten Bonität nicht am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen können, bietet das Guthabenkonto allerdings eine gute Alternative zum Girokonto.


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